In der Vorweihnachtszeit kommt oft keine festliche Stimmung auf. Zu sehr ist man auf die Suche nach fehlenden Weihnachtsgeschenken fixiert und so kämpft man sich an den Adventswochenenden durch die überfüllten Kaufhäuser, während im Hintergrund “Last Christmas” und Ko. rauf und runter gespielt werden. Hat man endlich alle Geschenke beisammen, müssen diese noch eingepackt werden und eine passende Karte gefunden werden. Klassische Wünsche auf Weihnachtskarten sind “Frohe Weihnachten” oder “Besinnliche Weihnachten”.
Besinnliche Adventszeit?
Die Vorweihnachtszeit ist weit davon entfernt, ruhig und besinnlich zu sein. Alle verfallen in hektische Geschäftigkeit, denn es gilt, vor den Feiertagen noch eine ellenlange List an Erledigungen abzuarbeiten. Doch Weihnachten rückt immer näher und die Liste wird einfach nicht kürzer. Gerade noch rechtzeitig und von den Strapazen der vergangenen Wochen völlig erschöpft, hakt man sämtliche Erledigungen ab. Doch anstatt die nächsten Tage entspannt mit seinem Freund oder Ehemann zu verbringen, muss man in die Rolle der Gastgeberin schlüpfen, denn die Familie kommt zu Besuch.
Die Feiertage
Die nächsten Tage stehen im Zeichen des besinnlichen Beisammenseins: man geht in die Kirche, singt feierlich Weihnachtslieder und genießt das Festessen. In abendlicher Runde sitzt man gemütlich beisammen, tauscht Neuigkeiten aus und die Erwachsenen staunen jedes Jahr erneut darüber, wie erwachsen die Kinder geworden und wie sehr sie gewachsen sind. Zwischendrin sehnt man sich nach ein bisschen Zeit für sich, doch ehe man es sich versieht, sind die Feiertage wieder vorüber und es geht ans Abschmücken der bereits nadelnden Tanne und an das Aufräumen des Weihnachtsschmucks. Bis zum nächsten Jahr.





